Leandro Albert
Vor 2,5 Jahren das erste Mal auf dem Sand. Heute Schweiz Nr. 3.
@leandroalhuch
2,5 Jahre. Schon Schweiz Nr. 3.
Vom ersten Training auf dem Sand zur Nummer 3 der Schweiz — in unter drei Jahren. Aus Spaß wurde Leistungssport, aus einem Versuch eine Mission.
Aus spass wurde ernst
Angefangen hat alles über den Verein in Einsiedeln und ein paar Kollegen. Footvolley war für Leandro Neuland — aber Technik lag ihm schon immer, und genau die entscheidet hier. Was als lockeres Mitspielen begann, wurde innerhalb von Wochen zur ernsten Sache.
Der Sprung nach oben kam nicht von allein. Ganze Sommer verbrachte er mit Coach Alejandro und Partner Mike im Sand — Tag für Tag, morgens und abends. Im Februar 2025 zog es ihn sogar nach Rio de Janeiro, ans Mekka des Footvolley, wo er täglich trainierte. Dieser Aufwand zahlte sich aus: Was andere in zehn Jahren aufbauen, schaffte er in unter drei.
Heute spielt Leandro an der Seite von Andrey. Fünf Trainings pro Woche, am Wochenende Turniere, im Sommer internationale Wettkämpfe. Sein klares Ziel: Europameister bei den Herren. Für ihn ist Footvolley längst kein Hobby mehr — sondern das, wofür er morgens aufsteht.
Fragen an leandro.
Ein Gespräch über Footvolley, Disziplin und den Weg an die Spitze.
Im Grunde wie Beachvolleyball, nur mit einem entscheidenden Unterschied: Du darfst alles benutzen außer den Armen. Gespielt wird vor allem mit Kopf, Brust und Füßen. Genau das macht es so technisch und spektakulär.
Über den Verein in Einsiedeln und ein paar Kollegen. Ich bin einfach mal mitgegangen — und der Sport hat mich sofort gepackt.
Er ist viel technischer als Fußball, und Technik war schon immer meine Stärke. Du vollbringst Dinge, die fast unmöglich aussehen — und musst dabei topfit sein. Diese Mischung aus Können und Athletik fasziniert mich.
Sehr viel Training mit meinem Partner Mike und Coach Alejandro — im Sommer jeden Tag, morgens und abends im Sand. Dazu war ich im Februar 2025 in Rio de Janeiro und habe dort täglich trainiert. Genau dieser Grind hat uns so schnell nach oben gebracht.
Ohne Partner geht gar nichts. Vertrauen, und zu wissen wie der andere spielt und wo seine Stärken liegen — das ist entscheidend. Das macht dich als Team umso stärker.
Ich trainiere fünfmal die Woche, am Wochenende stehen Turniere oder Trainingsspiele an. Im Sommer geht's oft zu internationalen Turnieren — wie der kommenden EM im Juni.
Europameister bei den Herren zu werden.